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Fünkchen. Die Eröffnung in Freimann.
Der historische Moment fand im August 2004 bei strahlendem Sonnenschein statt. BR-Verwaltungsdirektor Lorenz Zehetbauer durchschnitt das gelbe Band und betrat die erste Kindertagesstätte in der Geschichte des BR. An die 60 Erwachsenen applaudierten und eine ganze Schar Kinder staunte.
"Am meisten beglückwünschen wir die Kinder, die diesen Kindergarten durchlaufen dürfen", so Lorenz Zehetbauer. Jetzt aber war für die Kleinen erst einmal das Eröffnungsfest ein großer Spaß: Riesen-Seifenblasen und Schminken mit der Erzieherin Iris Dechant, auf Bobby-Cars und anderen Gefährten durch den Hof rasen mit dem Kinderpfleger Jan Resch. Währenddessen nahm die Leiterin der Einrichtung, Christiane Schimanski, einen Gutschein des Vermieters Allianz für Spielzeug entgegen. Dann gab’s Limo für die Kleinen, Bier und Sekt für die Großen und Würstel für alle.
Ein großer Dank geht an alle Spender!
Während des Festes (aber auch schon vorher) wurden viele wunderbare Dinge vorbeigebracht: Vom Schlitten über eine vollausgestattete Kinderküche, bis zu Büromaterial und Handtüchern. Der Kinderfunk stiftete unter anderem T-Shirts.
Wie alles begann
Vor knapp drei Jahren trafen sich einige Eltern und werdende Eltern (teilweise Volo-Net-Mitglieder), die für ihre Kinder eine Betreuung brauchten. Die ist bekanntermaßen gerade für Kinder unter drei Jahren in München alles andere als leicht zu finden. Außerdem schließen zum Beispiel die städtischen Krippen um 17.00 Uhr - eine für viele beim BR-Beschäftigten schwer einzuhaltende Abholzeit. Das Ziel stand schnell fest: Obwohl schon mehrere Initiativen für eine Kinderbetreuung beim BR scheiterten, wollten die Eltern es noch einmal versuchen - mit Öffnungszeiten bis 19.00 Uhr. Mit dem Know-how und Elan von Netz-Werk e. V. im Rücken schafften sie es, alle Klippen (u.a. Vorbehalte beim BR, Haushaltsstopp der Stadt München, Immobiliensuche) zu umschiffen. Und das obwohl - wie auch der BR-Verwaltungsdirektor Zehetbauer in seiner Eröffnungsrede betonte - die meisten ihre eigenen Kinder schon in anderen Einrichtungen untergebracht haben, sie also von Fünkchen gar nicht mehr selbst profitieren.
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